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Jeder erfolgreiche Blogger oder Online Marketer da draußen, wird dir zahlreiche Geschichten davon erzählen können, welche Fehler er am Anfang gemacht hat. Das ist auch ganz normal und gehört mit zum Lernprozess, denn wie sagt man so schön? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Um voran zu kommen, gehören Fehler genauso dazu wie Erfolge, wichtig ist, dass du daraus lernst, dich anpasst und weiter gehst. Man kann dir nicht alles auf dem Silbertablett servieren, aber ich kann dir zumindest einige Fehler nennen, die viele Blogger am Anfang machen, die du am besten gleich vermeiden solltest.

Inhalt

Du benutzt eine kostenlose Plattform

Du baust dir keine E-Mail-Liste auf

Du nutzt kein Social Media um deinen Content zu vermarkten

Du schreibst nicht regelmäßig neue Artikel

Du vernachlässigst die Suchmaschinenoptimierung

Du versteckst dich hinter deinem Blog

Du nimmst dir keine Zeit für deine Leser

Fehler sind unvermeidbar, aber eine großartige Möglichkeit dich weiterzuentwickeln! Und vermeidest du diese 7 Fehler, legst du gleich schon einmal einen super Start hin und bist vielen, neuen Bloggern einen großen Schritt voraus.

1. Du benutzt eine kostenlose Plattform

Bau dein Business nie auf fremdem Grund und Boden! Damit meine ich, achte unbedingt darauf, dass dein Blog nicht auf einer fremden Plattform wie Jimdo oder Wix liegt, sondern auf deinem eigenen Webspace.

Ich kann schon sehr gut verstehen, warum sich neue Blogger dazu entscheiden, „erst einmal“ auf einer kostenfreien Plattform anzufangen, aber eigentlich gibt es heutzutage keinen wirklichen Grund mehr dafür, denn die Preise für Webspace und Hosting sind mittlerweile sehr preiswert geworden und die paar Euro sollte jeder für seinen Blog investieren.

Tipp: Eine .de Domain inkl. Webspace bekommst du beim Internetwerk bereits für 28,95 € im Jahr

Wo kostenfreie Plattformen preislich verlockend klingen, wirst du spätestens dann Schwierigkeiten bekommen, wenn du professionell Geld verdienen möchtest oder generell Marketingkampagnen planst. Viele dieser kostenlosen Website-Buildern haben große Einschränkungen, die Webseite gehört nicht wirklich dir und viele platzieren eigenständig Werbung auf deiner Seite und du kannst nichts dagegen tun.

Wenn du also eine kostenfreie Plattform für deinen Blog nutzt, bist du stark an deren Regeln gebunden, sie dürfen Werbung einblenden und auch der Domainname wirkt alles andere als vertrauenswürdig und professionell. Außerdem sind diese Plattformen in Sachen Plugins und Features stark eingeschränkt.

Ein Blog auf Basis von WordPress auf deinem eigenen Webspace ist komplett kostenlos und du zahlst nur den Webhost. Kein Wunder also, dass ca. 33% aller Webseiten weltweit mit WordPress erstellt wurden, dazu zählen nicht nur Blogs sondern auch große Firmen wie die New York Times, Sony, eBay, Jay-Z und die Rolling Stones.

Wenn du deine Seite mithilfe von WordPress auf deinem eigenen Grund und Boden erstellst, stehen dir alle Türen offen, mittlerweile kannst du jede Idee umsetzen und es gibt nichts, was du nicht verwirklichen kannst. Du hast keinerlei Einschränkungen und darfst deinen Blog so nutzen wie du möchtest, es ist deine Seite und nur deine allein! Du kannst damit Geld verdienen, komplett ohne Einschränkungen, ganz egal wie viel Umsatz du machen wirst.

Eine eigene Webseite mit ordentlicher Domain empfinden viele als vertrauenswürdig und professionell, investiere also diesen kleinen Betrag und verzichte auf kostenlose Plattformen.

2. Du baust dir keine E-Mail-Liste auf

Ich kenne sehr viele neue Blogger, die viel zu lange warten, bis sie eine E-Mail-Liste aufbauen. Dabei steht es außer Frage, dass du nicht früh genug damit anfangen kannst, über deinen Blog Leads zu sammeln. Einer der größten Namen im Online Business, nämlich Ralf Schmitz, bringt es immer wieder auf den Punkt: „Das Geld liegt in der E-Mail-Liste“ und damit hat er zu 100% recht!

Ganz egal was in der Online Welt passiert, ganz egal ob Facebook irgendwann eingestellt wird und kein Mensch sich mehr bei Instagram anmelden kann, die E-Mail-Liste ist und bleibt deine! Wenn du dir eine große E-Mail-Liste aufgebaut hast, kannst du quasi auf Knopfdruck Geld verdienen.

Der Google-Algorithmus ändert sich ständig und dein Traffic kann oft kurzzeitig einbrechen, deine Liste aber liegt in deiner Hand. Jederzeit kannst du weiter Umsatz machen und Promotionen laufen lassen, ganz egal was passiert.

Es ist einfach erwiesen und viele Statistiken bestätigen das, die E-Mail ist das Tool Nummer 1 um Leser in Käufer umzuwandeln. Kaum ein anderes Medium erlaubt dir, direkt mit deinem Leser sofort in Kontakt zu treten.

E-Mail-Marketing zählt noch immer zu der effektivsten Strategie vieler Blogger und Unternehmer und trotzdem sehe ich immer wieder Blogs die zwar tolle Inhalte zur Verfügung stellen, es aber versäumen, mit ihrem Content Leads zu generieren. Das Ziel deines Blogs sollte aber unbedingt sein, Leads zu sammeln! Immer! Und noch einmal muss ich Ralf Schmitz zitieren: „Lead vor Sale!“.

Du solltest dich also darauf fokussieren, E-Mail-Adressen zu sammeln und damit dann Geld zu verdienen.

Das Geld liegt in der E-Mail-Liste

Ralf SchmitzAffiliate und Online Marketing Urgestein
Ralf Schmitz Affiliate Marketing

Für mein E-Mail-Marketing, meine Newsletter und Listenaufbau nutze ich GetResponse, das meiner Meinung nach optimale Tool für alle die einen profitablen Blog aufbauen wollen. Preislich absolut unschlagbar und umfangreich im Gebrauch. Hier zeige ich dir, wie du dir bei GetResponse einen Account erstellst und die ersten Schritte um Leads zu generieren, sprich: wie du E-Mail-Adressen sammelst. LINK

Wenn das Thema E-Mail-Marketing noch neu für dich ist, verpasse nicht meinen Artikel über den effektiven Aufbau einer E-Mail-Liste. LINK

3. Du nutzt kein Social Media um deinen Content zu vermarkten

Ja natürlich, wir möchten, dass unsere Artikel SEO-technisch so gut optimiert sind, dass wir neue Leser über Google bekommen, daher sollten wir beim Schreiben der Artikel darauf achten, dass wir alle SEO-Punkte beachten.

Aber kein Artikel wird sofort bei den Suchmaschinen sofort unter den TOP 3 landen und wir müssen die Leser auf anderen Wegen auf unseren Blog holen. Ohne Besucher können wir den weltbesten Artikel schreiben, was bringt dieser, wenn ihn keiner zu Gesicht bekommt?

Die beste, kostenlose Möglichkeit um Besucher auf deine Seite zu bekommen ist meiner Meinung nach Social Media, vor allem Instagram und Pinterest. Sollte das Thema Social Media noch neu für dich sein, möchte ich dir die folgenden Artikel empfehlen, damit du schnell den passenden Traffic auf deinen Blog bekommst. Dort erkläre ich dir nicht nur, warum Instagram und Pinterest für mich die erste Wahl sind, sondern auch worauf du achten musst, damit die User zu dir kommen.

Auch wenn Social Media ein wenig zusätzlicher Arbeitsaufwand für dich sein wird, bitte vernachlässige diesen Punkt nicht. Abgesehen davon, dass du kostenlos deine Zielgruppe erreichen kannst, stellen soziale Netzwerke eine perfekte Plattform dar, um dich gerade in der Anfangsphase zeigen zu können. Außerdem bietest du damit deinen zukünftigen Fans eine hervorragende Möglichkeit, mit dir in Kontakt zu treten und du kannst durch den persönlichen Kontakt schneller Vertrauen aufbauen.

Denke immer daran, Instagram und Co. kosten bis auf ein wenig Fleiß keinen Cent und ein proaktiver Schritt in Richtung deiner Zielgruppe kann entscheidend sein, wie schnell du mit deinem Blog erste Erfolge erzielen wirst.

4. Du schreibst nicht regelmäßig neue Artikel

Unser Ziel ist es, in Zukunft mit unserem Blog so viel Geld wie möglich, mit so wenig Arbeit wie möglich zu verdienen. Aber um diesen Punkt zu erreichen, wirst du erst einmal in Vorarbeit gehen müssen. Das heißt, du musst regelmäßig neuen Content liefern, regelmäßig neue und relevante Artikel veröffentlichen. Da du mit Sicherheit alleine deinen Blog starten wirst, hast du nicht wie die ganz großen Namen ein ganzes Team hinter dir, welches täglich neue Artikel für dich produziert, also musst du dir selbst die Zeit nehmen um zu schreiben.

Aber wie oft ist oft genug? Das ist schwer zu beantworten und liegt ganz an dir und deinem Willen zum Erfolg! Manche schreiben monatlich einen Artikel, manche mehrmals in der Woche, meine realistische Empfehlung ist, dass du pro Woche einen Artikel veröffentlichst, damit du auch eine Regelmäßigkeit aufbaust. Sollte das zeitlich nicht drin sein, ist es natürlich auch kein Problem, wenn du nur alle 14 Tage einen neuen Post veröffentlichst. Versuche aber, gerade in der Anfangsphase regelmäßig, einmal die Woche einen neuen Artikel auf deinem Blog zu posten.

Wie gesagt, dein Blog soll früher oder später automatisiert Umsätze machen, aber das geschieht nicht von alleine, mit ein paar Artikeln im Jahr wirst du kaum deine Zielgruppe erreichen und viele Besucher bekommen.

Es ist wichtig, dass du dir Zeiten blockst, in denen du dich ausschließlich darum kümmerst, Artikel für deinen Blog zu schreiben, damit du regelmäßig neuen Content für deine Leser anbietest. Warum das so wichtig ist, erkläre ich dir hier:

Regelmäßiger, guter Content bringt dich bei Google nach vorn

Jeder erfolgreiche Blogger kann dies bestätigen, mit regelmäßigen, gut geschriebenen Artikeln, wird sich deine Position in den Suchmaschinen nach und nach verbessern.

Regelmäßige, neue Artikel für deine Leser

Frag dich ruhig mal selbst, wenn du einen interessanten Blog findest, der nur 3 Artikel hat, würdest du wieder dorthin zurückkehren? Wenn dort nur alle 12 Wochen ein neuer Artikel erscheint, ist dieser Blog dann wichtig für dich? Nein, oder?

Aber wenn du einen interessanten Blog findest, der regelmäßig neuen und für dich relevanten Content liefert? Hier ist die Wahrscheinlichkeit doch viel größer, dass du diesem Blogger dein Vertrauen schenkst, ihn als Experten betrachtest, seinen Newsletter bestellst und regelmäßig zurückkehrst.

Übung macht den Meister

Du möchtest doch sicherlich erfolgreich werden mit deinem Blog, dafür darfst du aber auch nicht aufhören, dich weiterzuentwickeln. Ich kenne niemanden, der mir sagt, dass seine ersten Artikel die besten waren, die sie je geschrieben haben. Wenn du nur ein paar Mal im Jahr Artikel schreibst, wirst du dich nicht verbessern und deine Qualität wird immer auf einem gleichen Level bleiben. Du wirst mit jedem einzelnen Artikel den du schreibst wachsen und deine Fähigkeiten zu Texten verbessern, damit wirst du als Blogger wachsen.

Du musst nicht jeden Tag Artikel schreiben und auf deinem Blog veröffentlichen, aber es ist dringend notwendig, dass du dir genug Zeit nimmst um regelmäßig neuen Content zu erstellen,

Und jeder findet die Zeit um einen neuen Artikel zu schreiben, blocke dir die Zeit, die sich dir hierfür anbietet, du musst den Artikel ja nicht an einem Tag fertig stellen. Ganz egal, ob du vormittags an deinen Artikeln schreibst, bevor du zur Arbeit gehst oder du dich abends nochmal an deinen PC setzt, wenn die Kinder im Bett sind, jeder findet ein wenig Zeit, wenn er es möchte.

5. Du vernachlässigst die Suchmaschinenoptimierung

Zum einen schreibst du natürlich für deinen Leser, aber damit dieser deinen Artikel findet, wenn er bei Google nach deinem Thema sucht, musst du ebenso für die Suchmaschinen schreiben.

Der für uns beste Weg, organisch neue Leser zu gewinnen ist natürlich Google. Ein User sucht etwas bestimmtes zu einem Thema, du landest ganz oben in den Suchergebnissen und du gewinnst einen neuen, treuen Leser. Suchmaschinenoptimierung ist essenziell für jeden Blog und sich nicht darum zu kümmern, dass die Artikel SEO-optimiert sind ist einer der größten Fehler den du begehen kannst.

Wenn du dich nicht um das Thema SEO kümmerst, lässt du eine sehr, sehr große Chance aus, Traffic zu generieren. Wenn du wissen möchtest, wie du SEO optimal für deinen Blog umsetzen kannst, schau dir gleich mal meinen Artikel über die wichtigsten SEO-Strategien an, damit du effektiv organischen Traffic auf deinen Blog bekommst.

Hier ein paar der wichtigsten SEO-Punkte, die du bei deinem Blog beachten solltest:

  • Starte eine Keyword-Analyse für deinen Artikel
  • Überlege, wie dein zukünftiger Leser nach diesem Artikel sucht
  • Erstelle eine lesbare, optimierte Artikel URL
  • Gib deinem Artikel eine aussagekräftige und SEO-freundliche Überschrift
  • Achte auf eine korrekte Überschriftenverteilung mit deinem Suchwort
  • Schreibe eine passende und optimale Meta Beschreibung

6. Du versteckst dich hinter deinem Blog

Diesen Fehler habe ich bei vielen meiner Seiten zuerst begangen, ich denke die Minderheit meiner Leser wusste, wer hinter meinen Blogs steckt. Meine Artikel waren super hilfreich, toll optimiert und bedeuteten einen enormen Mehrwert für den Leser, aber dennoch war jeder Post irgendwie anonym.

Also habe ich angefangen mich zu zeigen, auf Social Media und auf meinen Blogs und rate mal was passiert ist? Meine Blogs hatten einen enormen Zuwachs, meine Newsletter wuchs auffällig und auch die Umsätze gingen in die Höhe.

Du musst mehr als nur einen Blog bieten, du musst dem Ganzen ein Gesicht geben. Wenn du möchtest, dass deine Besucher Geld in die Hand nehmen, egal was auch immer du auf deinem Blog anbietest, dann brauchen sie ein Gesicht, deine Leser müssen sehen, dass da ein Mensch hinter all dem Content steckt.

7. Du nimmst dir keine Zeit für deine Leser

Zu Beginn deines Blogs wirst du sehr selten Mails oder deiner Follower, Fans oder Leser bekommen, aber je größer deine Community wird, desto öfter wirst du Fragen und Nachrichten in deinem Postfach finden. Das Ganze kann im Laufe der Zeit ganz schön viel werden, aber ich sage dir, nimm dieses Thema bitte ernst und antworte deinen Lesern.

Baue eine Beziehung auf

Wenn du dir die Zeit nimmst, um deinen Lesern persönlich zu antworten, gibst du ihnen das Gefühl, dass sie dir wichtig sind. Sie opfern ihre Zeit um auf deinem Blog zu lesen und dir zu schreiben, zeig ihnen, dass sie dir genauso wichtig sind indem du ihnen antwortest. Du glaubst gar nicht wie überrascht viele User sein werden, wenn sie von dir eine persönliche Antwort bekommen, das bekomme ich fast täglich zu sehen.

Persönlich auf Nachrichten zu antworten, sei es per Email, auf Blog-Kommentare oder auf Instagram, ist einer der effektivsten Wege um eine Beziehung mit deiner Community aufzubauen.

Mehr Wachstum im Engagement

Wenn deine Leser sehen, dass sie dir Fragen in den Kommentaren stellen können und du diese beatwortest, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sie öfter mal einen Kommentar hinterlassen und deine Inhalte weiterempfehlen und teilen. Du würdest doch sicher auch eher in ein gut besuchtes Restaurant gehen, als in eines, das keinen einzigen Gast hat, oder?

Welche Themen wollen deine Leser sehen?

Außerdem sind Diskussionen mit deinen Lesern enorm wichtig. Welche Fragen werden oft gestellt? Wo liegt das größte Problem deiner Leser? Welches Thema brennt bei ihnen derzeit? Durch die Fragen und Anregungen deiner Leser weißt du genau, welche Artikel du in Zukunft am besten veröffentlichen solltest. So lernst du, was deine Leser sehen wollen und welche Inhalte ihnen wichtig sind.

Um aus deiner Idee einen Blog und daraus ein profitables Business zu erschaffen, bedarf Zeit, Arbeit und Ausdauer. Ich möchte dir nichts vormachen und behaupten, dass das alles einfach sei und du über Nacht erfolgreich wirst, die Mühe lohnt sich aber.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel dabei helfen, Fehler zu vermeiden, die ich zu meiner Anfangszeit gemacht habe. Wenn dir der Artikel gefallen hat oder du noch Fragen hast, hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

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